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Wirklich mehr Sicherheit durch neues Radwegekonzept?

29. März 2010 0 Kommentare

Wird es wirklich mehr Sicherheit durch neues Radfahrkonzept in der "Aue" und "OderfelderStraße" geben? Die Stadtverwaltung plant ein neues Radfahrkonzept im Bereich der Scharzfelder Straße im Stadtteil "Aue" und in der Oderfelder Straße in Barbis. Hierbei ist geplant die Scharzfelder Straße (stadtauswärts) als Fahrradweg zu erweitern und entsprechende Markierungen aufzubringen. Selbiges kann man sich im Bereich der Oderfelder Straße vorstellen, so der Bürgermeister im Harz-Kurier.

Die Bad Lauterberger SPD ruft dazu auf, an diesen Bürgerversammlungen teilzunehmen.
Denn diese baulichen Maßnahmen würden weitreichende Veränderungen nach sich ziehen, wie z.B. Verzicht auf die Mittellinienmarkierung.

Weitere Details werden von der SPD ebenfalls sehr skeptisch betrachtet, so der Vorsitzende Ingo Fiedler. Ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h geplant ? Damit verbunden die Vorfahrtsregelung "rechts vor links". Wo ist die Sicherheit für Schulkinder, wenn diese von der Stadt kommend dann auf der Straße zur Schule fahren müssen? Gibt es hohe Unfallzahlen, die eine Veränderung überhaupt nötig machen, oder reicht der bestehende Radweg nicht aus? Kann auf die Mittelmarkierung überhaupt verzichtet werden, da die Straße (aufgrund Ihrer Breite und neuer Deckschicht) die Autofahrer zum schnellen Fahren verleitet?

Die Stadtverwaltung veranstaltet zu diesem Thema zwei Bürgerfragestunden am 7. April um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses für die Anwohner und Interessierten der Oderfelder Straße und am 13. April  für die Anwohner der Oderfelder Straße. Die SPD bittet alle Bewohner und Interessierten der Scharzfelder Straße und Oderfelder Straße (und Nebenstraßen), an dieser Veranstaltung teilzunehmen und sich zu informieren.
"Wenn die Maßnahme durchgeführt wird, ist es zu spät, seine Bedenken zu äußern. Dies muss im Vorfeld geschehen. Sollten nicht alle Zweifel an diesem Projekt ausgeräumt werden können, müssen wir entsprechend tätig werden", so SPD-Vorsitzender Ingo Fiedler abschließend.
 


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